Kommunale Themen

 

Verkehr & Schlachthof im Blick der CSU Süd

Jahresversammlung: Albrecht Wüst bleibt Vorsitzender
Beteiligung der Stadt am Kühlhausbau gefordert

Albrecht Wüst übernimmt für weitere zwei Jahre die Verantwortung für den Ortsverband der CSU Aschaffenburg-Süd.
Zu seinen Stellvertretern wurden in der Jahresversammlung Joachim Kraus und Hans Peter Schmiege gewählt.
Als Beisitzer gehören Hermann Helfmann, Felix Petri, Heribert Bleistein und Ludwig Philipp zum Vorstand.
 
 

Albrecht Wüst, Joachim Kraus und Hans Peter Schmiege vertreten den Ortsverband auch in der Kreisvertreterversammlung als Delegierte.
Die Anwesenden forderten eine Antragswiederholung. Sie verlangen, den Radweg vom Fußweg entlang der Uferpromenade im Floßhafen zu trennen.
Es könne nicht sein, dass dafür keine Mittel frei gemacht werden können. Der Weg stehe im öffentlichen Interesse.
Einig war sich die Versammlung auch darüber, dass die Straße Am Häsbach generell nur für Anlieger freizugeben ist, was zurzeit nur für den Lkw-Verkehr gilt.
Grund: zunehmender Abkürzungsverkehr, (Gailbach-Schweinheim-Obernau). Für Unterschweinheim stelle dies durch die enge Straßenführung
eine enorme Belastung vor allem in den Sommermonaten dar.

Radweg Richtung Obernau
Weiter bestehen bleibt der Antrag, den Geh- und Radweg entlang der Obernauer Straße links vom Sportverein Südring bis zur Haltestelle »Weberei Däfler« auszubauen.
Gleiches gilt für den Antrag, die Fahrbahndecke in der Obernauer Straße bis zur Fischergasse zu erneuern. Hier schaffe selbst Tempo 30 keine Abhilfe.
Mittel dafür wurden wegen der angespannten Haushaltslage bisher nicht zur Verfügung gestellt.
Gastredner war der Geschäftsführer des Schlachthofs, Bruno Fischer, der die Probleme der Betreibergesellschaft erläuterte (wir berichteten mehrfach).
Der Schlachthof steht im Gebiet der CSU Süd. Fischer legte anhand von Dokumenten dar, wie er von den Kommunen behandelt wird.
»Wer einen kommunalen Schlachthof mit jährlich 800 000 Euro Defizit innerhalb weniger Jahre in die schwarzen Zahlen bringt,
dem sollte von politischer Seite unter die Arme gegriffen werden«, so Fischer.

»Vertrauenssache Fleisch«
»Diesen Schlachthof zu haben, ist wichtig für unsere Region. Wir müssen unseren Mittelstand stärken und fördern, gerade wenn es sich um eine
Vertrauenssache wie Fleisch handelt«, sagte auch Albrecht Wüst.
Der Ortsverbandsvorsitzende forderte die Landkreise Miltenberg, Aschaffenburg-Land und die Stadt Aschaffenburg auf,
sich stärker zu engagieren und sich am Bau einer größeren Kühlanlage finanziell zu beteiligen.
»Das gilt vor allem für die Stadt Aschaffenburg«, so Wüst. Unverständlich fand die Versammlung auch die Entscheidung des Landkreises Miltenberg,
sich um die im Jahr 2005 schriftlich zugesagten Mittel nun per Beschluss zu drücken, wie es hieß.
Zum Punkt, Aschaffenburg braucht wieder eine Markthalle, wurde sehr lebendig diskutiert. Die Mitglieder waren größtenteils der Meinung,
die Stadt möge einen geeigneten Standort finden. Erregte Gemüter gab es auch über die lange Bau- und Reparaturzeit der Ebertbrücke.
Für seine langjährige CSU-Mitgliedschaft wurde Heribert Bleistein (35 Jahre) geehrt.

Adresse

Albrecht G. Wüst

Dankwartstr. 22
63743 Aschaffenburg

T. (0 60 21) 2 24 92
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